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Intensivtraining
Sofort-Entspannung!

„Aus Einkommensplätzen - Wirkungsplätze schaffen“

(manche nennen Wirkungsplätze noch Arbeitsplätze)

1) Vom Einkommensplatz zum Wirkungsplatz?
2) Was ist für den Unternehmer der Zukunft effizienter?
3) Welche Voraussetzungen sind hierfür nötig?

Vom Einkommensplatz zum Wirkungsplatz!

Was ist unter einem Einkommensplatz zu verstehen?
Er stellt dem Mitarbeiter die Möglichkeit in Aussicht, das Einkommen für sein Leben zu sichern. (Doch wo gibt es Sicherheit?)

Der Unternehmer oder Vorgesetzte gibt sich alle Mühe, nach Abklärung der Mitarbeiterqualifikation, mit den verschiedensten Belohnungs-/Belobigungs- und Bestrafungs-Systemen den Mitarbeitern das Höchstmaß an Leistung abzuverlangen.

Viele Führungskräfte und Vorgesetzte suchen händeringend nach den effektivsten Werkzeugen, wie sie aus den Mitarbeitern (sagen wir hier besser den Angestellten) mehr Gewinn durch die richtige Motivation generieren können. Seminare gibt es zu Hauff und die Bücherregale sind gefüllt.
(Motivation kommt aus dem Lateinischen. Wortstamm: in movitum ire = in das einsteigen, was bewegt.)

Doch was geschieht hier wirklich? Es werden Manipulations-Systeme erdacht, die den Angestellten, ohne dass sie es bewusst wahrnehmen, über den Tisch ziehen. Die dabei entstehende Reibungswärme wird sogar dann noch als Nestwärme verkauft!  (Manipulation kommt ebenso aus dem Lateinischen und bedeutet: mit der Hand ziehen)
Die Folge daraus: Der Angestellte konzentriert seine ganze Aufmerksamkeit auf das Entlohnungs-System. Seine Kreativität lässt ihn alle Türen und Hintertüren finden, wie er sein Einkommen zu 100 % erhält.

Glauben Sie wirklich, dass dieser Mensch langfristig das Optimale für Ihr Unternehmen tut? Oder dass dieser Angestellte das Gefühl hat, Sie haben vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten?

Ein Arbeitsplatz hingegen stellt dem Mitarbeiter einen Freiraum zur Verfügung. Dieser hat natürlich Grenzen, ist jedoch mit ihm abgestimmt.
Er hat in diesen Grenzen seinen Handlungsspielraum. Seine Potenziale sind dem Vorgesetzten bestens bekannt.
(Potenziale kommt ebenso aus dem Lateinischen von potentia und bedeutet Macht, Kraft, Leistung und die Fähigkeit zur Verrichtung seiner Aufgabe).
Er genießt das Vertrauen der Führungsperson. Er handelt in seinen Grenzen eigenverantwortlich. Er trägt auch beim Fehlverhalten die Konsequenzen. Er kennt die Ziele und Wirkung des Unternehmens.
Für ihn ist Arbeitszeit genauso Lebenszeit wie Freizeit. Er hat den inneren Freiraum, innovativ und kreativ zu sein.
(Innovation ist aus dem Lateinischen novus „neu“ und innovation „etwas neu Geschaffenes“ abgeleitet.)
Gemachte Fehler werden in der Zusammenarbeit aus verschiedenen Ansichten betrachtet,
damit auch diese zum weiteren Erfolg des Unternehmens genutzt werden können.
Dieser Mitarbeiter arbeitet sinnvoll mit. Seine Werte (Motiv aus dem lat.motus = Bewegung, Antrieb) sind ihm und der Führung bekannt.
Er hat immer die Möglichkeit, in der Zuständigkeit seines Arbeitsplatzes zu entscheiden und zu wählen. Die so getroffene Entscheidung führt er eigenverantwortlich mit aller Konsequenz auch aus.
Er hat immer das Bedürfnis zu lernen, sich weiterzubilden.

Was ist für den Unternehmer der Zukunft effizienter?
 
Dieser Frage sind keine langen Ausfertigungen hinzuzufügen.
Bestimmt erkennen Sie die weichen Faktoren, die in einem Betriebsabrechnungsbogen erfasst werden können, weil sie nicht direkt messbar, berechenbar und kalkulierbar sind.
Jedoch ist daraus leicht zu erkennen, dass hier das Höchstmaß an Kreativität- Ideen-, Innovation (Neues schaffen) – gepaart mit Intuition (Intuition aus dem Lateinischen intueri bedeutet: betrachten, erwägen; intuitum ist die Begabung, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder Richtigkeiten von Entscheidungen durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen, die sich auf unbewusstem Wege eingestellt haben)  ….. hier fehlt das Ende des Satzes oder die Klammer ist verkehrt!

Welche Voraussetzungen sind hier zu schaffen?

Führungskräfte,…

  • die sich mit dem Verhalten des Menschen auskennen, damit eine Zusammenarbeit in Gruppen „geführt“ werden kann.
  • die  Kenntnisse über das Konfliktmanagement besitzen.
  • die zwischen persönlichen und Sachproblemen differenzieren können.
  • die wissen, dass 75 % der Probleme im Unternehmen ihren Ursprung NICHT  im Arbeitsumfeld haben, sondern persönlicher Art sind.
  • die das Umdenken im Unternehmen nicht blockieren.
  • die Unternehmensveränderungen als Wertewandel der Gegenwart erkennen. 


Mehr zum Thema Führungskräfte unter

"Führungspersonen der Zukunft - die magischen Kräfte im Unternehmen"

Quellenangabe:
Csikszentmihalyi, Mihaly: Kreativität, wie Sie das unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden.
Hill, Napoleon: Gesetze des Erfolges
De Shazer, Steve: Lösungsorientierte Kurzzeittherapie in Theorie und Praxis
FORSA-Institut Februar 2003 und März 2005
Zimbardo und Gerrig: Psychologie 

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