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von Frank Obels:

Ebook Sofort-Entspannung - Ihr Intensivtrainingsprogramm

Intensivtraining
Sofort-Entspannung!

Die vier Phasen des Lern-Prozesses und wie Sie sich selber manchmal ungewollt ausbremsen.

Vielleicht wundern Sie sich manchmal, warum es mühsam ist Neues zu integrieren. Nach dem Lesen des Artikels wird Ihnen manches in Ihrem Veränderungsprozessen plausibler sein.

1 die Euphoriephase

Bei der Einführung eines neuen Hilfsmittels treten wir zunächst in eine kurze euphorische Phase. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für eine neue Methode, einen neuen Ablauf, einen Neuzugang unter den Mitarbeitern oder neue Technologien.

Diese erste Phase, die Euphoriephase, ist vor allem durch die Hoffnung gekennzeichnet, dass jetzt alles anders wird, einfacher wird oder besser schöner, effizienter, mehr Umsatz oder Gewinn.

Die Beteiligten freuen sich in der Regel, dass es eine Veränderung gibt. Sie sehen, dass dieses neue Hilfsmittel vielleicht bestehende Probleme besser lösen wird.

2 die Desillusionierungsphase

An die Euphorisierungsphase schließt sich die Desillusionierungsphase an. Dort wird klar, dass das neue Wissen, das neue Instrument doch nicht so einfach eingesetzt werden kann. Es wird gleichzeitig klar, dass in der Vergangenheit bestimmte Fehler und Erfahrungen gemacht wurden, die nicht zum Erfolg führten. Es wird deutlich, dass das neue Instrument noch nicht beherrscht wird und alles doch nicht so einfach geht, wie es am Anfang schien. Gleichzeitig erfolgt ein dauerhaftes Hinterfragen des Bisherigen. Das führt dazu, dass auch bekannte Aufgaben schlechter oder mit mehr Widerstand ausgeführt werden. In der Desillusionierungsphase werden mehr Fehler gemacht, es wird viel hinterfragt und die Zusammenhänge erscheinen weniger klar. Kritisch ist hier, dass Übervorsichtige und negativ denkende Menschen in der Desillusionierungsphase abbrechen wollen: Sie verlieren den Mut das Neue anzupacken, sie zweifeln daran, dass sie das alles schaffen. Es kommen Aussagen wie: „Sehen Sie, ich sagte es ja schon vorher. Immer wieder was Neues, man kommt ja gar nicht zum Arbeiten. Früher war das alles einfacher und ich weiß nicht, warum man alles so kompliziert machen muss.“

3 die Lernphase

Es folgt die Lernphase, in der wieder mehr Zuversicht herrscht – die Zuversichtsphase. Dort wird mit Hilfe klarer Führung deutlich, dass eine Chance besteht, das neue Hilfsmittel zu beherrschen. Den Beteiligten wird klar, dass das Können noch nicht da ist, dass es jedoch möglich ist, schrittweise und unter Anleitung dieses Wissen und diese Instrumentarien anzuwenden. Diese Instrumente werden angewendet und ausprobiert. Gleichzeitig ist sich der Betroffene bewusst, dass er die Instrumentarien noch nicht beherrscht. Er ist selber noch unsicher, in welcher Situation er sie anwenden kann. Das heißt, die Anwendung ist hier beschränkt auf einfache und klare Situationen. Der Lernende weiß, dass er hier noch nicht alles überblicken kann.

4 die Leistungsphase

Die letzte Phase ist die Leistungsphase. In der die Leistungsphase wird das neue Wissen konkret umgesetzt und gleichzeitig macht es dem Beteiligten wieder Spaß, das heißt, er fühlt sich sicher. Er sieht, in welchen verschiedenen Bereichen er das Instrument anwenden kann. Er weiß, dass er jetzt also wirklich etwas gelernt hat, was umsetzbar und praktikabel ist. Jetzt ist wieder Platz eine neue Aufgabe anzugehen.

Quelle: TaschenGuide Selbstmanagement.



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